Besucher seit 01.08.2010 Chronik NzM 1993-94 © Carlo Bosold (alias „der Captain“)  1993/94 war auch das Baujahr der Mehrzweckhalle – heute Bürgerhaus genannt – an deren Bau sich die NzM nur in geringem Umfang beteiligte. Verständlich, wollte man doch weiter im Saal Ebert Foaset feiern. In diesen war mit Elke und Frank Raab mittlerweile das dritte Pächterpaar „nach Ulf“ (Klauschke) eingezogen. Die beiden hätten wir auch gerne behalten (klar, sind doch Kalwicher) aber leider endete ihr Engagement bereits einige Monate später.  Das Weinfest 1993 gehörte nicht zu den Aktivposten unserer Finanzen und auch was das neue Prinzenpaar anbelangte hatte der Vorstand doch erhebliche Schwierigkeiten, eines zu finden. Deshalb war man froh, als sich mit Renate Diegmüller (damals noch Hack) und Roland Reuß (ja genau, von DEN Reuß aus Kalbach) ein sich fremdes Paar bereiterklärte, uns durch die Kampagne hindurch anzuführen. Die beiden hatten offenkundig großen Rückhalt im Dorf und so sah man zu den Veranstaltungen 1994 wesentlich mehr Kalbacher Bürger als ehedem. Die Session wurde erfolgreich abgeschlossen und das Hauptziel, nämlich Spaß zu haben, erreicht. Das Markenzeichen in dieser Kampagne war Musikus Dieter, der, wo immer einmarschiert wurde, mit seinem Zerrwanzt auf die Tische stieg und Publikum wie Narren gleichermaßen mitzureißen verstand. Eine Tradition, die er heutzutage leider nicht mehr pflegt. Na ja, auch Dieter Mack ist in die Jahre gekommen. Prinz Roland wird wohl auch den Sonntag vor den tollen Tagen nicht vergessen haben, an dem er wegen eines Thekenausfluges den Bus verpasste (nette Umschreibung – eigentlich wollte er nicht mitfahren!) und die halbe Nacht in einer Telefonzelle verbrachte. Einmalig in der Geschichte der Kalwicher Foaset: Die Weiberfoaset der kfd fand deshalb ohne den Prinzen statt. Außerdem hat man in dieser Kampagne eine Tradition begonnen, die seither die Getränkeversorgung der Aktiven sicherstellt: Das Aufwiegen des Prinzenpaares mit Bier aus dem Hochstiftlichen Brauhaus zu Fulda. In der Generalversammlung des 15.04.1994 wurde der amtierende Vorstand per Akklamation im Amt bestätigt und aufgrund der entspannten Finanzlage, die dringend notwendige Beschaffung eines neuen Bühnenpodests, die Renovierung des Bühnenbildes und die Beschaffung einer neuen Bühnenbeleuchtung in Angriff genommen. Das Podium wurde im Sommer wieder einmal von den „üblichen Verdächtigen“ in der Werkstatt eines ortsansässigen Unternehmens gebaut und zu guten Teilen von diesem gesponsert. Mit den anderen Arbeiten und Anschaffungen wollte man bis nach dem 11.11. warten. Zu Freude vieler wurde im Spätsommer ein Campingwochenende am Silbersee veranstaltet, bei dem die Beteiligung reger war als beim Ausflug nach Rothenburg o. d. Tauber mit Absch(l)uss auf dem Escherndorfer Weinfest im Oktober. Ein schöner Tag, leider war das Wetter weniger schön, aber Narren sind schlechtes Wetter gewohnt und so ließ man sich davon den Tag nicht verderben. Im Übrigen macht Wein nicht nur die Damen sondern auch das Wetter schöner.