Besucher seit 01.08.2010 Chronik NzM 2001-2002 © Carlo Bosold (alias „der Captain“)  Der 11.11.01 brachte wie schon im Vorjahr ein Treffen beim noch regierenden Prinzen, mit Kaffee, Kuchen, Cognac und den üblichen anderen Getränken. Böse Zungen behaupten, der Cognac sei der Grund gewesen, weshalb der sonst so standfeste Captain/Präsi am Abend mit Abwesenheit glänzte. Jedenfalls war der Gute an diesem Abend zur Prinzenkürung erstmals seit Menschengedenken nicht zugegen. Während dieser schönen Veranstaltung wurden der neue Prinz Michael und seine Prinzessin Pamela in ihre Ämter eingeführt. Die Kampagne konnte kommen. Besonders der Prinz fühlte sich sicher und stark, wollte er doch ohne Adjutanten zu seinem und Ihrer Lieblichkeit Schutz auskommen. Bei einigen Veranstaltungen hat er dann erleben müssen, dass gerade in seinem Falle Adjutanten sicher nützliche Dienste hätten leisten können.  Mit wehenden Fahnen trafen sich die NazuMis zum Auftakt erstmals in der Geschichte nicht beim „Ebert“, sondern gleich beim Peppi zum Aufwiegen mit Hochstiftlichen Bierspezialitäten. So ordentlich „vorgeglüht“ startete man nach Hofbieber, um alte Freunde zu besuchen. Dies tun die NazuMis eigentlich immer gerne und hatten in dieser Kampagne auch reichlich Gelegenheit dazu, obwohl eingedenk früherer Stress-Kampagnen nicht mehr so viele Auftritte zugesagt worden waren. Das Kinderprinzenpaar Teresia und Andreas herrschte über die Kinder des Kalbachtals und hatte seine großen Auftritte beim Kinderfasching sowie am Rosenmontag. Unter den Heimveranstaltungen stachen als absolute Highlights was Besucherresonanz und Unterhaltungsqualität anbelangte diesmal besonders der Latz- Hosen-Träger-Ball und die Fremdensitzung heraus. Letztere wurde im Jahr 2002 erstmalig an zwei aufeinander folgenden Tagen gespielt, da die beim Publikum so beliebte „Galerie“ des Saales infolge Brandschutzauflage gesperrt war. Schade für die langjährigen „hochrangigen“ Besucher dieser Veranstaltung. Der Sitzungspräsident bemerkte hierzu sehr nüchtern, dass man doch froh sein könne, wenn die Generalprobe bezahlt würde. Die Besucher hingegen verbreiteten so gute Stimmung, dass von "Probenatmosphäre" nichts zu merken war. Der bevorstehende Umzug der NzM in die bisher wenig geliebte "Halle" war dann auch das zentrale Thema diverser Darbietungen, und natürlich nahm man auch kein Blatt vor den Mund, als es um die Benennung der "Schuldigen" ging. Mit Wehmut nahmen die NazuMis Abschied von ihrem Saal. Das Sahnehäubchen der Spitzensitzung war in diesem Jahr das aus der Feder des Captains stammende Lied „Das alles ist Kalbach“, an das sich alle Besucher der Sitzung und die Aktiven auch nach Jahren immer noch erinnern. Es wurde fast so eine Art Nationalhymne für die NzM. Nach den Vorstellungen am Freitag und Samstag hatten die NzM'ler sonntags in Flieden Gelegenheit ein wenig auszuspannen und sich auf den „richtigen“ RoMo-Zug im heimatlichen „Kalwich“ vorzubereiten. Der Chronist kann hier nicht wirklich mitreden, da er erstmals in der Geschichte der NzM, weder den Fastnachts-Sonntag noch Rosenmontag oder den Faschingsdienstag als Aktiver mitfeiern konnte – diesmal ohne "eigenes Verschulden". Jedoch waren dem Vernehmen nach sowohl der Sonntag, als auch der Rosenmontag und der Kehraus am Dienstag, dank der regen Beteiligung der Kalbacher Vereine und der NazuMis, recht unterhaltsam ausgefallen. Der Kampagnenrückblick am Faschingsdienstag musste auch erstmals in der NzM-Historie von einer „Vertretung“ gehalten werden – der Chronist hat sich sagen lassen, dass dies nicht weniger amüsant gewesen sei wie ehedem. Anmerkung: Leider fehlen dem Chronisten für die Kampagne 2001/2002 jedwede Aufzeichnungen, was die diversen Peinlichkeiten der laufenden Kampagne anbelangt, weshalb das Kapitel über Michael und Pam (tut dem Captain besonders leid) recht mager ausgefallen ist. Hier wäre er für jede Information dankbar und würden diese Seite entsprechend ergänzen, falls man ihm die Daten zugänglich macht.